Flughafen Sperenberg

Für den Sonntag, den 2. Juni 2019, hatte ich eine kleine Ausfahrt zum ehemaligen sowjetischen Militärflugplatz Sperenberg eingeplant. Den Track, den ich die Tage vorher entwickelt hatte, sollte über 125 km (hin und zurück) gehen, wobei der Track weites gehend über Feld-, Wald- und Wiesenwege führen sollte. Das war zumindest der Plan.

Am Sonntag Morgen um 7 Uhr betrugen die Temperatur in Berlin-Mariendorf bereits 19° und es sollte noch viel, viel wärmer werden. Am tief blauen Himmel zeigten sich vereinzelt ein paar Wölkchen als ich um 8 Uhr das Haus verlies und mich auf den Weg nach Süden machte. Zuerst ging es über Seitenstrassen zum südliche Stadtrand von Berlin. Über den Berliner Mauerweg rollte ich bis zum Weg, der mich nach Diedersdorf. Von dort sollte es nach Genshagen und weiter nach Löwenbruch gehen. Das letzte Mal bin ich diesen Streckenabschnitt vor drei Jahren gefahren und da war kurz vor Genshagen eine Brücke über den Großbeerener Graben. Am Sonntag fehlte jedoch diese Brücke!

13791380

Ich wähle eine neue Route über Blankenfelde, Dahlewitz und Rangsdorf. Weiter ging es über Glienick, um bei Christinendorf wieder auf die ursprüngliche Route zu kommen.

1381

Jetzt waren es nur noch ein paar Kilometer entlang des Amtgrabens und ich stand auf der Betonpiste der nördlichen Start- und Landebahn des ehemaligen Flugplatzes.

1382

Auf der Betonpiste beim ehemaligen Terminalgebäude der Flughafen stand die traurige Ruine einer Raumerweiterungshalle, kurz REH genannt, aus DDR-Zeiten.

Ich fuhr trotz der brütenden Hitze über die verschiedenen Start- und Ladebahnen und über verschiedene Weg auf dem Areal, die mich zu den ehemaligen Munitionsbunkern führte, zu verschiedenen Gebäuden u.a. zum Tower und dem Hangar.

13891391

Die Strecke zurück nach Berlin führte westlich der Route des Hinwegs über den Flughafen Schönhagen, Blankensee, dem Naturparkzentrum Nuthe-Nieplitz und der Friedensstadt Glau. Danach kamen noch Ludwigsfelde und Großbeeren und ich war wieder in Berlin. Noch ein paar Kilometer durch die Randbezirke und ich war gegen 18 Uhr wieder zu Hause.

160 Kilometer standen bei der Ankunft auf dem Tacho.

Ich hatte mich ein paar Mal verfahren, bin falsch abgebogen oder eine Brücke fehlte, die laut Track und meiner Erinnerung existieren müsste. Aber es hat trotz der Hitze unendlich viel Spass gemacht durch die Landschaft zu rollen und letztlich habe ich endlich die Garage für meine Fahrräder gefunden.

13921393Ein bisschen groß, aber für Fahrräder kam mensch nie genug Platz haben.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s