ANGERMÜNDE – BERLIN

Nach den Wochen in denen ich an meinem neuen 29 Zoll Adventure Bike, dem BIG BRO von Brother Cycles, geschraubt habe, sollte am 26. Dezember 2018 die erste längere Ausfahrt stattfinden. Ich hatte mir eine Strecke von Angermünde zurück nach Berlin ausbaldowert. Bis zum Startpunkt meiner kleinen Ausfahrt, dem Bahnhof in Angermünde, wollte ich mit der Bahn fahren. So der Plan!

01Ich stand also am Dienstag so gegen 5 Uhr auf, duschte, trank einen Kaffee und zog mir meine Klamotten an und begab mit im Dunkeln und bei leichtem Nieselregen auf die Fahrt zum Bahnhof Südkreuz um meine kleine Reise zu beginnen.

Am Bahnhof kaufte ich die Fahrkarten und um 6:16 Uhr fuhr der Zug pünktlich aus dem Bahnhof.

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Ich habe noch nie einen so leeren Zug erlebt. Ich sollte öfters sehr früh am Morgen Berlin verlassen um danach zurück nach Berlin zu fahren. Bisher habe ich es fast immer anders herum gehalten und erlebte im Sommer fast jedesmal den Horror der total überfüllten Waggons angefüllt mit gestressten AusflugsheimkehrerInnen, mit oder ohne Kinder und Hund.

Vom Bahnhof in Angermünde fuhr ich im Zwielicht des beginnenden Morgens aus der Stadt hinaus Richtung Strandbad Wolletzsee.

05Vom Strandbad und Campingplatz ging es auf Waldwegen durch Buchenwälder und vorbei an einigen Waldseen nach Altkünkendorf.

06Vorbei am Großen Gruminsee und dem Grimnitzsee gelangte ich schließlich nach Joachimsthal.

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Jetzt, nach Joachimsthal, war ich in der Schorfheide und fuhr auf der historischen Alten Joachimsthaler Strasse mitten durch dieses Naturschutzgebiet. So schön der Wald ist, so ist es die Strasse überhaupt nicht. Historisches Kopfsteinpflaster mit streckenweise enormen Höhenunterschiede zwischen den Steinen. Dazu noch ziemlich glitschig da es seit Beginn der Fahrt nieselte oder regnete. Einen trockenen Moment durfte ich auf der Fahrt bis Berlin nicht erleben, was für einen Brillenträger die Sicht auf den Strassenbelag doch erheblich einschränkt.

Am Wegpunkt Königslinden, dem ehemaligen Frühstücksplatz König Friedrich Wilhelm III um 1820, bog ich auf den Waldweg zum Jagdschloss Hubertusstock ab und schon war ich am Werbellinsee und auf dem Berlin-Usedom-Radweg, dem ich bis Berlin wie schon gefühlte tausend Mal folgte. Und doch entdecke ich immer wieder Neues, das sich lohnt zu einem späterem Zeitpunkt, diesmal mit Freunden,  nochmals besucht zu werden.

Diesmal war es an der Rosenbecker Schleuse die Wirtschaft „Zur kleinen Moldau“. Mitten in Brandenburg ein Stück Prag mit der Tschechischen Flagge auf dem Dach.

0809

Hier gibt’s den Track zur gefahrenen Strecke: HIER

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